Presse

Die Kulturscheune in der Presse

Kultur unterm Baum

Gemeinde Lastrup bietet noch Tickets an

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 19.12.2020

Text: Georg Meyer; Foto: Verena Rammler

Auch wenn das Rathaus in Lastrup inzwischen wieder für den Publikumsverkehr geschlossen hat, können Kulturfreunde weiterhin Tickets für Veranstaltungen im kommenden Jahr kaufen. Darauf weist Verena Rammler hin. Die Kulturbeauftragte der Gemeinde ist bis einschließlich Dienstag, 22. Dezember, im Bürgerhaus anzutreffen. Trotz des erneuten Lockdowns bleibt der Terminplan unverändert. „Noch sehen wir keinen Grund, etwas zu verschieben“, sagt Rammler. Ausschließen kann sie das aber nicht.
Den Auftakt des Kulturjahres soll das Duo Esther Lorenz und Peter Kuhz am 22. Januar machen. Die beiden Berliner nehmen ihre Zuhörer auf eine musikalische Reise in die spanisch- und portugiesischsprachige Welt. Am 4. Februar wird das „Theater ex libris“ folgen. Insgesamt sind neun Veranstaltungen geplant. Für alle seien noch Karten zu haben, bestätigt Verena Rammler. Passend dazu bietet sie einen Mund-Nasen-Schutz im Kulturscheune-Design an. Denn natürlich dürften die Hygienemaßnahmen auch im nächsten Jahr so schnell nicht aufgehoben werden.

Kultur im Jahr 2021:                                 Bürgermeister ist optimistisch

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 19.10.2020

Text: Georg Meyer; Foto: Verena Rammler

 

[…] die im November angesetzten Auftritte sollen – so der aktuelle Stand – weiterhin stattfinden. Für den Comedyabend mit Newcomer Johannes Floehr am Samstag, 7.11., gibt es noch einige Tickets […].

Am Dienstag, 17.11., inszeniert der Münsteraner Schauspieler und Autor Christoph Tiemann die Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ als Live-Hörspiel. Auch dafür sind Karten zu haben. Verena Rammler ist überzeugt, dass die Infektionsgefahr in der Kulturscheune beherrschbar bleibt. Mitte September gastierte die Kabarettistin Katinka Buddenkotte bereits dort. „Unser Sicherheitskonzept hat gegriffen und die Besucher verhielten sich sehr diszipliniert“ […]

Sieben Künstler [sind] für die erste Jahreshälfte 2021 gebucht. Den Anfang macht das Berliner Duo Esther Lorenz und Peter Kuhz. Im Gepäck haben sie portugiesische und spanische Musik […]. Im Februar folgt mit Martin Fromme ein Kabarettist, der die Kritiker bundesweit mit seinem trockenen, nicht selten schwarzen Humor begeistert. Ähnlich geht es bis zum Juli weiter (siehe Programmliste). Die Karten möchte Verena Rammler möglichst vor Weihnachten anbieten. […]

Das Kunst- und Kulturfest und der OM-Familientag stehen am ersten Septemberwochenende an. […] Was derzeit unvorstellbar klingt, ist für Michael Kramer aber keine Utopie. „Ich hoffe, dass wir bis dahin einen Impfstoff haben.“ […]

Und auch der Tag der offenen Tür im neuen Bürgerhaus soll irgendwann nachgeholt werden. Inzwischen erfüllen die Lastruper das Haus bereits mit Leben. Sollte die Pandemie überwunden sein, kann auch das geplante Vereinscafé in der Kulturscheune starten. Vereine und Gruppen sollen an den Sonntagen dort Kaffee und Kuchen verkaufen dürfen, um die eigene Kasse aufzubessern und gleichzeitig Werbung für sich zu machen. Die Nutzung ist – wie alles im Haus – kostenfrei. „Das Nest ist gemacht“, sagt Michael Kramer.

Ganzer Text? www.lastrup.de und auf der Seite der Münsterländischen Tageszeitung.

Anmerkung: Die Auftritte von Johannes Floehr und Christoph Tiemann mit dem Theater ex libris wurden aufgrund der derzeitigen Lage um die Covid-19-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können im Bürgerhaus zurückgegeben werden.

Lastruper erhalten Infos aus erster Hand

Neues Büro bündelt kulturelle Angebote/ Vereine nutzen Bürgerhaus bereits rege

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 17.10.2020  Text/Foto: Georg Meyer

 

Lastrup (gy). Lastruper, die sich über die Angebote der Gemeinde informieren wollen, haben jetzt eine zentrale Anlaufstelle: Das Bürgerbüro im frisch renovierten Bürgerhaus ist ab Montag geöffnet. Ihren neuen Arbeitsplatz hat Verena Rammler weitgehend eingerichtet. […] Schon jetzt fühlt sie sich pudelwohl. „Die Räume sind einfach toll, das sagt jeder, der das Bürgerhaus besucht.“

Das Büro wurde im Untergeschoss untergebracht, direkt neben dem Trauzimmer. Ein barrierefreier Zugang ist über den Eingang zur Kulturscheune möglich.

Wer eine Verwaltungsangelegenheit erledigen muss, beispielsweise einen neuen Pass benötigt, kann damit weiterhin zum benachbarten Rathaus gehen. „Wir wollten die Aufgaben voneinander trennen, um den Service für unsere Bürger zu erhöhen“, erklärt Michael Kramer.

Der Bürgermeister freut sich, dass Verena Rammler den Job übernommen hat. „Sie ist offen und sympathisch und hat ein Gespür dafür, was bei den Lastrupern ankommt.“ Denn die Herzlakerin […] ist jetzt für den gesamten Kulturbetrieb zuständig. Im Mittelpunkt steht natürlich die Kulturscheune, in der – zumindest nach Corona – einmal monatlich eine Veranstaltung stattfinden soll. Nur auf das Zentrum werde sich das kulturelle Leben in Lastrup aber nicht konzentrieren, betont Kramer. Mit Hilfe der Gemeinde sollen auch die Dörfer größere Events anbieten können, ohne dabei finanzielle Risiken eingehen zu müssen.

Das Bürgerhaus darf übrigens von jedem Verein genutzt werden. Die Nachfrage sei bereits groß, berichtet Verena Rammler. Die beiden Versammlungsräume bieten technisch alle Möglichkeiten. Feierlichkeiten, etwa Hochzeiten, Geburtstage oder Bälle, sind in dem Gebäude jedoch nicht möglich. „Wir wollen den Wirten keine Konkurrenz machen“, sagt Kramer.

„Sterbe lieber auf der Bühne als vorm PC“

Johannes Floehr glaubt, dass jeder Mensch Humor hat – einige könnten ihn aber besonders gut verstecken

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Auszug aus einem Interview vom 10.09.2020                                                   Text: Georg Meyer; Foto: Fabian Stuertz

Im November tritt der preisgekrönte Poetry-Slamer und Buchautor in der Lastruper Kulturscheune auf. Das Publikum dürfe die Künstler jetzt nicht hängenlassen, sagt er.

Ihr Soloprogramm heißt „Ich bin genau mein Humor“. Würden Sie diesen Humor – und damit sich selbst – ein bisschen beschreiben?

Den eigenen Humor selbst beschreiben ist schwierig, aber ich sag mal: Ich mag es, wenn Pointen nicht vorhersehbar sind und überraschen. […] Wenn ich mich frage: Was soll das? Wie kommt man denn auf SOWAS? Da werde ich wach, das interessiert mich und so versuche auch ich humortechnisch zu arbeiten. Kurzweilig, aber trotzdem bisweilen mit Tiefgang. […]

Sie gehen ganz selbstverständlich mit den neuen Medien um, haben etwa ein Projekt auf Twitter gegründet. Werden Künstler irgendwann auf anstrengende Reisen – etwa nach Lastrup – verzichten und ihr Publikum nur noch via Netz erreichen?

Live-Auftritte werden nie durch Online-Angebote ersetzt werden können und – um ein altes Künstlerklischee aufzugreifen – ich möchte auch lieber auf der Bühne sterben, als vor dem Computer in einem Chat- Raum. […] Bei mir gibt es aber keine strikte Trennung zwischen dem Humor auf der Bühne und im Netz, vielmehr versuche ich, beides zu verbinden. […]

Woran arbeiten Sie zurzeit?

Ich genieße jede Show, die stattfinden kann und hoffe, am Ende „der Situation“ nicht vollkommen wahnsinnig und/oder pleite zu sein. Ansonsten arbeite ich an meinem nächsten Buch. Das stimmt zwar nur so halb, aber bei Autoren ja irgendwie immer. Mir wird schon irgendwas einfallen.

Das ganze Interview gibt es ungekürzt auf der Homepage der Münsterländischen Tageszeitung.

Komische Premiere in der Lastruper Kulturscheune

Veranstaltungen starten am 18. September mit dem Kabarettprogramm „Liebling der Schwerkraft“

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 10.09.2020       Text/Foto: Aloys Landwehr

Mit einem Eröffnungs-Special startet am Freitag, 18. September, um 20 Uhr das Kulturprogramm in der neuen Kulturscheune im Lastruper Bürgerhaus. Die Bestseller-Autorin und Kabarettistin Katinka Buddenkotte aus Köln gastiert dann mit ihrem Programm „Liebling der Schwerkraft“ in Lastrup. Der Eintritt beträgt zwölf Euro. „Wegen der Corona- Beschränkungen können wir 60 Personen zulassen“, erläutert Verena Rammler, die als Sozialkoordinatorin die Veranstaltungen im Bürgerhaus koordiniert und organisiert.

In ihrem neuen Programm „Liebling der Schwerkraft“ erklärt die Autorin und Kabarettistin, wie man den Alltag als Fallsüchtige meistert, Suchmaschinen nachhaltig zerstört und jeden Kurztrip zu einer Expedition in die Vorhölle ausbaut. Zwischendurch gibt es wertvolle Tipps gegen Selbstoptimierung, Kleidergrößenwahn und Ziermöbel, heißt es in der Programmankündigung. Ihre Texte sind zynisch, skurril und witzig. Sie beobachtet genau, überzeichnet gnadenlos und bleibt doch liebenswürdig. Karten für die Aufführung sind bei Verena Rammler unter der Telefonnummer 04472/890024 erhältlich.

Für die Organisation im Bürgerhaus ist Verena Rammler zuständig. Sie möchte auch in Zukunft ein kleines, feines Kulturprogramm installieren. Bereits am 2. Oktober gastiert El Mago Masin, Liedermacher mit Peter-Pan-Syndrom, mit seinem Programm „100 Jahre Liegestuhl“ in der Kulturscheune.

Am 7. November kommt Johannes Floehr, 29-jähriger Satiriker, Moderator, Autor und Slam-Poet aus Krefeld mit seinem Programm „Ich bin genau mein Humor“ nach Lastrup, während am 17. November der Hemmelter Alexander Rolfes zusammen mit zwei Kollegen „Jekyll und Hyde“ als Live-Hörspiel aufführt.

Verena Rammler hofft jetzt natürlich, dass die Veranstaltungen bei den Kunstfreunden ankommen. „Wir haben uns für ein junges Programm mit viel Humor entschieden. Ich bin sicher, dass sich das viele Kulturfreunde nicht entgehen lassen möchten“, sagt die Sozialkoordinatorin.

„Menschen sollen kommen und einkehren“

Lastruper Bürgerhaus im kleinen Kreis eingeweiht

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 10.08.2020  Text/Foto: Aloys Landwehr

Lastrup. Ganz anders, als von den Verantwortlichen angedacht, wurde das Lastruper Bürgerhaus eingeweiht. Als denkmalgeschütztes Bürgerhaus soll es Veranstaltungsraum und Treffpunkt aller Vereine und Bürger werden. Deshalb sollten möglichst viele an der Einweihung teilnehmen.

Doch die Coronakrise ließ nur die Einweihung in kleinem Kreis in der neuen Kulturscheune und einen Rundgang durch das Gebäude in Kleingruppen zu. Was die Offiziellen dabei zu sehen bekamen, war durchaus ein Beispiel gelungener Sanierung, bei der das Alte erhalten und mit neuen Elementen geschickt kombiniert worden war.                                                                                                                        „Wir haben hier keine Klimaanlage, denn die gab es früher auch nicht“, so Bürgermeister Michael Kramer, der bei großer Hitze in der Kulturscheune des Bürgerhauses etwa 40 Gäste, unter ihnen Silvia Breher MdB und Christoph Eilers MdL sowie Ehrenbürgermeister Josef Lübke, der auch Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung ist, begrüßen konnte. „Der Rat hat 2014 mit dem Beschluss, das der Familie Meiners gehörende Haus aus dem Jahr 1902 zu kaufen, Mut bewiesen“, so Kramer, der es als glückliche Lösung bezeichnete, die Sanierung dieses Gebäudes im Rahmen der Städtebauförderung vorzunehmen. „Von den geplanten 1,3 Millionen Euro an Baukosten erhielten wir so 90Prozent oder 1 185 000 Euro aus dem Fördertopf „Soziale Integration im Quartier“. Das ging nur mit Hilfe der Politiker, die uns immer unterstützt haben“, dankte Kramer Silvia Breher und Christoph Eilers.

Nun sei das Nutzungskonzept entwickelt und Künstler gebucht. Als einziger Verein erhalte der Heimatverein mit der Heimatstube und dem Spitzboden als Archiv feste Räume. Alle anderen Interessenten – Verein, Gruppen, Institutionen – könnten das Bürgerhaus nutzen. Vorher müsse der Termin mit der Sozialkoordinatorin der Gemeinde, Verena Rammler, abgesprochen werden. Aber auch das Standesamt der Gemeinde befindet sich nun im Bürgerhaus.

„Menschen sollen kommen und hier einkehren. Das Haus soll Heimat werden. Heimat ist da, wo ich gerne bin“, so Pastor Jürgen Schwartz, bevor er mit Pfarrer Günter Mleziva die neuen Räumlichkeiten einweihte. Patricia Bonney, Dezernatsleiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung, gab einen kurzen Rückblich zur Dorferneuerung in Lastrup, die eigentlich auf den Bau der Umgehungsstraße 2005 zurückgehe. „Wenn der Verkehr nicht mehr durch den Ort fließt, fragt man sich: Was macht man mit der Durchgangsstraße? Von der Idee bis zur Verwirklichung hat es aber noch lange gedauert. Ein Ziel war es, das Miteinander zu gestalten. Das ist mit diesem Gebäude sehr gut gelungen“, so Bonney. […]                                                                                                                                          Mit einem Film „Zwei Jahre Bauzeit in 20 Minuten“ erinnerten die Verantwortlichen an die Geschichte der Sanierung, bevor in Kleingruppen das Gebäude besichtigt werden konnte.

„Lokales Engagement ist dringend nötig“ Buchautorin und Kabarettistin Katinka Buddenkotte sieht Kulturszene durch die Coronakrise gefährdet.

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Auszug aus einem Interview vom 28.07.2020                                                   Text: Georg Meyer; Foto: palmpictures

Die Kölnerin eröffnet das Programm der Lastruper Kulturscheune – sofern nichts dazwischenkomme, schränkt sie ein. Eine zweite Viruswelle wäre für Freischaffende verheerend.

Katinka Buddenkotte, ist das eigentlich Ihr richtiger Name?

„Ja. Wer käme auch schon auf solch einen Künstlernamen? Mein Freund sagte mal, es klingt, als würde eine Elfe die Treppe herunterfallen. Aber in Münster, wo ich herkomme, ist der Name natürlich nichts Ungewöhnliches.“ […]

Der Titel Ihres aktuellen Programms lautet „Liebling der Schwerkraft“. Worum geht es?

„Die Grundidee war, dass ich eine Astronautin bin, die ihr Raumschiff verpasst hat. Die Texte handeln natürlich vom Alltag und von Beobachtungen, die ich mache. Das ist ja auch Teil meines Berufes, beobachten. Sonst käme ja nichts rein. Das Programm hat zwar einen roten Faden, trotzdem werde ich die eine oder andere Stelle sicherlich noch anpassen und aktualisieren. Die Zuschauer kriegen dann sozusagen eine Sonderedition zu sehen.“ […]

Was meinen Sie, wird es einmal wieder eine Normalität wie vor Corona geben?

„Ganz so wie davor, kann es nicht mehr werden. Viele kleine Bühnen kämpfen ums Überleben. […] Es ist also dringend nötig, sich lokal um die Kultur zu engagieren […]. Ich hoffe, dass daraus etwas Neues, Positives entsteht. […] wir freie Bühnenkünstler konkurrieren ja auch um die begehrten Auftritte. Trotzdem möchte ich, dass alle wieder zurückkommen, vielleicht mit neuen Themen und neuen Ideen…“

…und sonst?

„Solidarität ist wichtig. Vieles Zwischenmenschliche fand in den vergangenen Wochen aus der Entfernung statt. […] Wir müssen deshalb lernen, unsere sozialen Konflikte anders zu gestalten, um sozial zu bleiben.“

Das ganze Interview gibt es ungekürzt auf der Homepage der Münsterländischen Tageszeitung.

Auszug aus MT vom 24.07.2020 | Georg Meyer

Programm für den Herbst steht bereits / Bürgerhaus wird am 8. August unter Corona-Bedingungen eingeweiht

Lastrup (gy). Bald ist es soweit: Am Samstag, 8. August, wird das neue Bürgerhaus in Lastrup eingeweiht. Es kann von da an als neues Kulturzentrum der Gemeinde genutzt werden. Im September wird auch die erste Künstlerin auf der Bühne stehen.
Bürgermeister Michael Kramer sieht der Eröffnungsfeier bereits mit Vorfreude entgegen.
Anders als ursprünglich geplant, findet die Veranstaltung aber unter strengen Corona-Einschränkungen statt. Ein großes Familienfest für alle Bürger wird es also nicht geben. Es soll aber zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. Stattdessen hat die Gemeinde Einladungen verschickt. Die Teilnahme an der Einweihung ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich, die bis zum 3. August vorliegen muss. Nach dem offiziellen Teil werden die Besucher gruppenweise durch das neue Haus geführt.
Inzwischen ist die Einrichtung weitgehend vollständig. Auch das Trauzimmer ist fertig und bereits vom Gemeinderat für die künftigen Zeremonien freigegeben worden. Schon am heutigen Freitag findet dort die erste Trauung statt. Die übrigen Aktivitäten sollen aber erst nach dem 8. August beginnen. Auch die Mitglieder des Heimatvereins müssen sich bis dahin gedulden. Sie werden im Obergeschoss über ausreichend Platz für ihre Arbeit verfügen und können darüber hinaus im Dachstuhl ein Archiv einrichten (MTberichtete).
Während die Vorbereitungen für die Einweihungsfeier laufen, tüftelt Verena Rammler im Rathaus am neuen Kulturprogramm. Coronabedingt wird es im Herbst starten, doch die ersten Auftritte in der neuen Kulturscheune des Bürgerhaues stehen bereits fest. Den Auftakt macht am Freitag, 18. September, die Romanautorin und Kabarettistin Katinka Buddenkotte. Sie wird aus ihrem Buch „Liebling der Schwerkraft“ lesen. Am Freitag, 2.Oktober, folgt Liedermacher El Mago Masin. Und mit Johannes Floehr setzen die Lastruper am 7. November noch einmal einen humoristischen Höhepunkt. Dessen Mischung aus Slamtexten und eigenen Buchauszügen ist laut Süddeutscher Zeitung „das Lustigste, was derzeit auf deutschen Bühnen zu finden ist!“ Karten für die einzelnen Auftritte sind ab August im Rathaus zu haben.
Verena Rammler ist überzeugt, bei allen dreien den richtigen Griff gemacht zu haben.
Sie war im Frühjahr eigens zur Internationalen Kulturbörse nach Freiburg gereist, wo sich
Künstler aus allen Himmelsrichtungen präsentierten und direkt gebucht werden konnten. Die meisten von ihnen dürften in diesem Jahr nur wenige Auftritte gehabt haben. Verena Rammler ist zuversichtlich, dass die Lastruper Veranstaltungen wie geplant stattfinden können.
Ohne Einschränkungen wird es auch dann nicht gehen. Maximal 60 Plätze dürfen belegt werden. Gäste können in Zehnergruppen zusammensitzen. Der Stimmung in der Scheune wird das aber keinen Abbruch tun. Dafür sollten die Protagonisten auf der Bühne schon sorgen. „Wir haben uns alle Programme angeschaut und uns vor Lachen weggeschmissen“, verrät Rammler.

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